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Einsatzort Details

Im Emscherbruch, Herten
Datum 17.07.2018
Alarmierungszeit 11:28 Uhr
Einsatzbeginn: 11:33 Uhr
Einsatzende 17:00 Uhr
Einsatzdauer 5 Std. 32 Min.
Alarmierungsart Funkmelder
Einsatzleiter L. Kotulla
Mannschaftsstärke 17
eingesetzte Kräfte

Berufsfeuerwehr Herten
    Löschzug Herten
    Löschzug Scherlebeck
      Löschzug Westerholt
        Feuerwehr Recklinghausen - Löschzug Hochlar
          Feuerwehr Recklinghausen - Löschzug Süd
            Kreisleitstelle
            Feuerwehr Marl - hauptamtliche Wache
            Berufsfeuerwehr Herten - dienstfreie Kräfte
              Fahrzeugaufgebot   Lz HRT HLF 1  Lz HRT HLF 2  Lz Herten MTF 1  Kreisleitstelle - ELW 2  Feuerwehr Marl - AB Atemschutz

              Einsatzbericht

              Bei 30°C lief die Brandmeldeanlage vom RZR auf. Als klar war, dass es sich definitiv um einen größeren Brand handelt, wurden wir nachalarmiert. Doch die Kräfte reichten immer noch nicht aus. So wurde auch der Löschzug Scherlebeck alarmiert und der Löschzug Westerholt übernahm den Grundschutz.

              Bei den herschenden Temperaturen und Feuer in drei Ebenen musste im weiteren Verlauf auch der Löschzug Westerholt zu Einsatzstelle fahren. Den Grundschutz stellten dann die Löschzüge Hochlar und Süd aus Recklinghausen sicher. Verstärkt wurden sie dabei vom Tagesdienst und den dienstfreien Kräften. Auch der ELW 2 der Kreisleistelle und der Abrollcontainer Atemschutz aus Marl wurden alarmiert.

              Unterstützt bei der Brandbekämpfung wurden wir von der betriebseigenen Feuerwehr. Hier bewähren sich die jährliche stattfinden Übungen und die eingerichteten standartisierten Abläufe. Besonders hilfreich ist es, wenn betriebseigene Kräfte unsere Atemschutztrupps unterstützen und so einen deutlich sicheren Einsatz gewährleisten, da wir nicht über eine so detaillierte Objektkunde verfügen.

              Da sich der Brand mit Wasser nicht effektiv bekämpfen ließ und der Einsatz der werkseigene Kräne vorübergehend nicht möglich war, wurde beschlossen einen massiven Schaumangriff durchzuführen. Mit drei Mittelschaumrohren konnten wir den Bunker fluten und das Feuer ließ deutlich nach. Als dann auch ein Kran wieder funktionierte, konnten wir uns langsam aus der Einsatzstelle zurückziehen.

              Die Brandwache übernahm dann die Betriebsfeuerwehr.

              Der Einsatz hat auch Folgen für die Einwohner von Herten. Die Stadt meldet gerade:

              Einschränkungen bei der Restmüllabfuhr

              Stehengebliebene Behälter werden nachgefahren

              Herten. Der Zentrale Betriebshof (ZBH) weist darauf hin, dass Restabfallbehälter ab Mittwoch, 18. Juli, voraussichtlich nur eingeschränkt geleert werden können. Aufgrund der Brände im Abfallkraftwerk RZR und auf der Zentraldeponie Emscherbruch kann der ZBH dort keinen Restabfall anliefern – die Standorte sind vorübergehend für Anlieferungen gesperrt.

              Im Laufe des morgigen Tages werden noch möglichst viele Tonnen geleert, allerdings könnten einige Restabfallbehälter ungeleert stehenbleiben. Der ZBH bemüht sich um eine schnellstmögliche Lösung und wird, sobald die Anlieferung wieder möglich ist, die stehengebliebenen Behälter nachfahren.

              Für Rückfragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abfallwirtschaft unter der Rufnummer 02366 / 303 155 zur Verfügung.

              Pressekontakt:
              Stadt Herten, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ramona Eifert, Telefon: 0 23 66 / 303 357, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!