eiko_icon Brandeinsatz / Kleingebäude

Brandeinsatz > Kleingebäude
Zugriffe 172
Einsatzort Details

Karlstraße, Herten
Datum 16.06.2018
Alarmierungszeit 20:34 Uhr
Einsatzbeginn: 20:34 Uhr
Einsatzende 00:15 Uhr
Einsatzdauer 3 Std. 41 Min.
Alarmierungsart Funk
Einsatzleiter L. Kotulla
Mannschaftsstärke 17
eingesetzte Kräfte

Berufsfeuerwehr Herten
    Löschzug Herten
    Fahrzeugaufgebot   Lz HRT HLF 1  Lz HRT HLF 2  Lz HRT LF 10  Lz Herten MTF 1

    Einsatzbericht

    Kurz nach Eintreffen an der Karlstraße ging ein weiterer Alarm ein. Eine Gefahrenmeldeanlage noch weiter südlich hatte ausgelöst. Diesen Einsatz übernahmen die Löschzüge Westerholt und Scherlebeck. Zum Glück stellte sich es als Fehlalarm heraus. Der Löschzug Westerholt übernahm dann den Grundschutz für Herten.

    Im Hof eines Wohnhauses, einer Doppelhaushälfte, brannte ein Carport aus Holz in voller Ausdehnung. Das Feuer hatte bereits auf ein nebenstehendes Stallgebäude übergriffen und es drohte auf das direkt angebaute Gebäude des Nachbarhauses überzugreifen. Auch die Scheiben des Wohngebäudes waren schon stark geschädigt. Es war damit zu rechnen, dass Feuer jederzeit sich auch auf das Wohngebäude ausdehnen kann.

    Die EInsatzstelle wurde in zwei Abschnitte unterteilt. Während die Berufsfeuerwehr weiter den Brand direkt bekämpfte, stellten wir sicher, dass das Feuer an der Grenze zum Nachbarn aufgehalten wurde. Darüber hinaus wurde ein Fahrzeug in die parallele Seitenstraße entsandt, um von der Rückseite einen weiteren Angriff auf das Feuer vorzutragen.

    Gemeinsam gelang es uns, das Feuer einzugrenzen und in der Folge zu löschen. Ingesamt wurden 5 C-Rohre eingesetzt.

    In der Phase des Rückbaus der Einsatzstelle ging wieder eine Brandmeldung ein. In unserem Löschbezirk wurde ein Zimmerbrand gemeldet. Von der Einsatzstelle Karlstraße konnten wir keine Unterstützung schicken, da kein Fahrzeug mehr vollständig bestückt war. Diesen Einsatz übernahm der Löschzug Westerholt aus dm Grundschutz heraus. Dort brannte ein Herd in der Küche.

    Nach dem Einsatz wurden die Fahrzeuge wieder bestückt. Atemschutzgeräte und Schläuche wurden wieder aufs Fahrzeug gepackt. Und die Kameraden konnten duschen gehen.

    So viel Glück war der Berufsfeuerwehr nicht beschert. Kaum hatten sie die Fahrzeuge beladen, gab es den nächsten Einsatz und danach war es Zeit, noch einmal zur Nachkontrolle zur Karlstraße zu fahren.

    Die Besitzer des Hauses an der Parallelstraße hatten keine Probleme, dass wir ihr Grundstück nutzten. Sie stellten uns alles Notwendige zur Verfügung. Es erleichtert uns die Arbeit enorm, wenn wir derart unterstützt werden. Dieser Familie ein herzliches Danke.