Foto: C. Kühn              R. Dewitz nimmt die Motorsäge vor.

Ein kurzes, aber heftiges, Gewitter sorgte beim Löschzug für einen anderen Verlauf des Abends als geplant.

 Gegen 19: 51 Uhr wurden die Melder für den Löschzug ausgelöst. Beim Eintreffen am Feuerwehrhaus war klar, dass mehrere Einsätze vorlagen. Der ELW der Berufsfeuerwehr war bereits unterwegs, um Einsatzstellen zu sichten. Das 1. HLF rückte direkt zu einem umgestürzten Baum auf der Gelsenkirchener Straße aus. Vor der Auffahrt zur A 2 störte der Baum den Verkehr. Im weiteren Verlauf der Straße war ebenfalls schon die Feuerwehr Gelsenkirchen im Einsatz.

Das 2. HLF übernahm dann einen Baum auf der Ewaldstraße. Die Berufsfeuerwehr wurde bereits anderweitig eingesetzt. Direkt im Anschluss ging es weiter nach Scherlebeck. Auf dem Weg trafen wir unser 1. HLF, das gerade seinen 3. Einsatz beendete. Der diensthabende B-Dienst erwartete uns bereits. Die Aufgabe war einfach: der Besitzer des Hauses benötigte eine Zugang zur Haustür. Danach ging es zurück zum Feuerwehrhaus.

Kurz nach Eintreffen gab es den nächsten Einsatz für das 2. HLF. Die Drehleiter benötigte Unterstützung an der Gelsenkirchener Straße. Hier war eine Linde Opfer des Unwetters geworden. Die Krone war herausgebrochen und hing in ca. 12 Metern Höhe. Bei diesem Einsatz wurde deutlich, dass eine Drehleiter nur bedingt für solche Einsätze geeignet ist. Wir mussten erst einen Weg durch die Äste freischneiden, bevor wir an die eigentliche Krone kamen. Nach der Beseitigung der akuten Gefahr war der Einsatz zu Ende. Alles Weitere werden am nächsten Tag die Fachleute vom ZBH übernehmen.