Aktuell



(c) R. Dewitz: Am Knöchel waren mehrere starke Äste herausgebochen und lehnten gegen den Stamm.

Es ist nicht mal ein Jahr her, dass wir über eine Einsatzserie nach einem Gewitter berichteten. Gegen 16:30 Uhr beendete ein heftiger Blitz die Feiertagsruhe des Fronleichmans 2017. Eine weitere Blitzserie folgte, dann kamen Sturm und Regen. Einige Blitze schlugen ein und sorgten für Einsätze. Für den Rest sorgten die Sturmböen.

Da neben der Berufsfeuerwehr die Löschzüge Scherlebeck und Westerholt bereits im Einsatz waren, wurden wir zu einem Dachstuhlbrand in Langenbochum alarmiert. Anwohner hatten den Blitz einschlagen sehen, kurz danach stieg Rauch auf. Zum Glück hatte der Blitz nur zwei Tannen neben einem Haus getroffen und in Brand gesetzt. Der folgende Regen löschte das Feuer bereits vor unserem Eintreffen, so dass es für uns hier nichts mehr zu tun gab.

Beim Einrücken winkte bereits ein Bürger, der vor dem Problem stand, dass von einem Straßenbaum ein größerer Ast auf seine Gartenhütte gefallen war und die Kraft nicht reichte, um ihn zu entfernen. Gemeinsam war dieses Problem aber schnell beseitigt.

Weitere Einsätze folgten. Jedes Löschfahrzeug wurde als einzelne Einheit eingesetzt, um möglichst viele Einsatzstellen parallel zu bearbeiten.

Auch die lokale Presse berichtet online:
Herten schwer getroffen: 80 Unwetter-Einsätze für die Feuerwehr

Insgesamt hatte unser Löschzug zwölf Einsatzstellen zu betreuen. Einige waren aufwendiger und zogen sich lange hin.

Da alle Einheiten der Feuerwehr über Stunden im Einsatz waren, wurde auch die Versorgungseinheit der Feuerwehr alarmiert. Diese versorgten alle Kräfte mit Getränken und sorgten für eine warme Mahlzeit am Feuerwehrhaus des Löschzuges Herten.

Kameraden aus der Ehrenabteilung bilden diese Versorgungseinheit. Sie verfügen über entsprechendes Kochgeschirr und haben eine Vorrat an Lebensmitteln eingelagert, um kurzfristig Einheiten versorgen zu können.

 

 

Plakat wirbt für die Freiwillige Feuerwehr in NRW

In der letzten Woche wurden in Herten mehr als fünfzehn Plakate aufgehängt, die für die freiwilligen Feuerwehren in NRW werben soll.

Foto: C. Kühn              R. Dewitz nimmt die Motorsäge vor.

Ein kurzes, aber heftiges, Gewitter sorgte beim Löschzug für einen anderen Verlauf des Abends als geplant.

 

Bildquelle: Stephan Poost  / pixelio.de

Wie unser Einsatz vom 23. November zeigte, sorgen Rauchwarnmelder nicht nur dafür, dass man im Falle eines Brandes geweckt wird. Manchmal sorgen sie auch dafür, dass die Nachbarn schon frühzeitig auf ein Feuer aufmerksam werden und die Feuerwehr alarmieren. So hält sich der Schaden in Grenzen und die Feuerwehr kann zügig wieder einrücken.

Haben Sie schon Rauchwarnmelder installiert? Ab dem 1.1.2017 müssen in NRW Rauchwarnmelder in den Wohnungen installiert sein.

In Herten sind rund um die Uhr zwei Rettungswagen (RTW) besetzt. Für besondere Termine (z. B. Silvester) kann auch noch ein Reserve-RTW besetzt werden. Sind die beiden RTW aber schon im Einsatz, wird umgehend ein freier RTW aus einem der Nachbarstädte alarmiert. Das kann auch durchaus ein RTW aus Gelsenkirchen, Herne oder gar Castrop-Rauxel sein. Das bedeutet aber auch, dass es oft deutlich länger dauert, bis der RTW beim Patienten eintrifft.